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Erziehungsstellen
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Die Erziehungsstellen nach § 33 SGB VIII sind eine Form der Hilfe zur Erziehung für besonders entwicklungsbeeinträchtigte
Kinder und Jugendliche.
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Familien, Paare und Einzelpersonen mit einer pädagogischen Qualifikation bieten 1 bis 2 Kindern einen fachlich-pädagogischen
Lebensrahmen.
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Sie sind durch kontinuierliche Beratung in das Heilpädagogisch-psychotherapeutische Zentrum Die Gute Hand eingebunden:
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Zielgruppe Kinder und Jugendliche im Alter von 0 bis 14 Jahren:
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- Mit Entwicklungs- und Verhaltensdefiziten, die einen besonderen pädagogischen Umgang erfordern.
- Mit ausreichender Bildungs- und Integrationsfähigkeit.
- Die von einem engen, familiären Angebot profitieren können.
- Deren leibliche Eltern eine familienähnliche Hilfeform akzeptieren können.
Für jüngere Kinder, die kurzfristig und für begrenzte Zeit eine Unterbringung mit diagnostischer Klärung zur Entwicklung einer
langfristigen Perspektive benötigen, stehen spezielle Diagnosestellen in Familien zur Verfügung.
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Zugang
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- Hilfe zur Erziehung nach § 33 SGB VIII
- Psychosoziale Diagnostik und/oder psychologische oder psychiatrische Befunde
- Wunsch nach einer langfristigen Unterbringung
- Begleitende Entscheidungsphase und Zeit des Kennenlernens für Familie und Kind vor der endgültigen Aufnahme
- Enge Kooperation mit dem Jugendamt bei kurzfristigen Aufnahmen in den Diagnosestellen
Ziele Bereitstellen eines zuverlässigen Lebensrahmens mit konstanten Bezugspersonen
- Integration in ein familiäres System mit stabilem sozialen Umfeld
- Anbieten realistischer Rollenkonzepte
- Planung angemessener Alltags- und Freizeitgestaltung
- Begleitung in der Schule und Beruf
- Entwicklung einer Lebensperspektive
- Verselbständigung
Ausgleichen von Erziehungs- und Entwicklungsdefiziten
- Erweiterung sozialer Kompetenzen
- Stärkung des Selbstwerterlebens
- Hilfestellung zur Identitätsfindung
- Klärung der Eltern-Kind-Beziehung
- Förderung individueller Begabungen und Kreativität
Bildung und Schule Es werden Kinder aller Schulformen aufgenommen. Mit allen Schulen wird eine enge Zusammenarbeit angestrebt. In Einzelfällen
ist der Besuch der einrichtungseigenen Schule für Erziehungshilfe möglich.
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Pädagogik Erziehung in einer Erziehungsstelle findet ganzheitlich in einem realen, natürlichen Lebensrahmen statt, wobei den besonderen
Bedürfnissen der Kinder Rechnung getragen wird. Die pädagogische Arbeit mit jedem einzelnen Kind wird in einer individuellen und bedarfsorientierten Erziehungsplanung festgelegt
und regelmäßig überprüft. Die Erziehungsplanung dient als Grundlage für das Hilfeplanverfahren.
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Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Für jeweils zehn Erziehungsstellen steht eine berufserfahrene Beraterin mit sozialpädagogischer Ausbildung und zusätzlicher
familientherapeutischer Qualifikation zur Verfügung. Neben der regelmäßigen Beratung wird besondere Unterstützung im Krisenfall
gewährt. Durch die Einbindung in das Heilpädagogisch-psychotherapeutische Zentrum ist ein schneller Rückgriff auf weitere Hilfsmöglichkeiten
(z.B. kinder- und jungendpsychiatrische Beratung) möglich. Für die Kinder in den Diagnosestellen wird eine psychologische oder psychiatrische Stellungnahme erstellt.
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Kontakt und Aufnahmeanfragen
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