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Psychotherapie
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Im HPZ werden verschiedene Formen der psychotherapeutischen Behandlung angeboten. Die Kinder werden nach verhaltenstherapeutischen,
kognitiven, systemisch-familietherapeutischen sowie nach tiefenpsychologisch orientierten Ansätzen behandelt.
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Welche Form der psychotherapeutischen Behandlung ist für welches Kind oder Jugendlichen die geeignete? Mitarbeiter aller Fachgruppen treffen die Entscheidung gemeinsam im Team. Die Behandlungsform ist einerseits abhängig vom
Störungsbild und den Problemen des Kindes, andererseits von den Voraussetzungen, die das Kind für eine Behandlung mitbringt.
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Was bedeutet tiefenpsychologisch orientierte Psychotherapie? Diese Form der Psychotherapie geht davon aus, dass Probleme und Symptome der Kinder auf lebensgeschichtlich frühere Ereignisse
und Entwicklungsfaktoren zurückgehen und dass sie oft Folgen unbewusster Konflikte sind.
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Welche Kinder erhalten tiefenpsychologisch orientierte Psychotherapie? Mit diesem Therapieverfahren behandelt werden
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- Kinder mit Emotionalen Störungen (Problemen im Gefühlserleben) wie Ängsten, depressiver Verstimmung, Trennungs- und Schulangst,
Neigung zu Rückzug von anderen Menschen sowie sozialer Ängstlichkeit.
- Kinder mit traumatischen Kindheitserfahrungen, ausgeprägten Eltern-Kind-Konflikten, Zwangsstörungen und psychosomatischen
Erkrankungen wie Essstörungen.
- Kinder mit kombinierter Störung des Sozialverhaltens und der Emotionen.
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Vorausetzungen für die Behandlung sind Beziehungsfähigkeit des Kindes oder Jugendlichen, ausreichende intellektuelle und sprachliche
Fähigkeiten sowie Motivation zur Mitarbeit.
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Wie wird die tiefenpsychologisch orientierte Psychotherapie durchgeführt? In der Einrichtung sind 2 Psychotherapeuten tätig- ein analytischer Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeut sowie eine ärztliche
Mitarbeiterin. Die Kinder erhalten ein bis zwei Therapiestunden wöchentlich als Einzelbehandlung. Es stehen 4 Therapieräume
zur Verfügung, die entsprechend der Altersgruppen unterschiedlich ausgestattet sind. Therapie begleitend finden Elterngespräche statt sowie regelmäßige Besprechungen mit den das Kind betreuenden Kollegen, d.h.
mit den Pädagogen der Wohngruppen, Psychologen, Lehrern und Elternberatern.
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Welches sind die Ziele der tiefenpsychologisch orientierten Psychotherapie? Die Therapieziele sind deutlich vom Lebensalter der Kinder abhängig. Bei Kindern sind Behandlungsziele die Auflösung von Ängsten und Verdrängungsreaktionen, stabilere Gefühlslage, bessere Selbststeuerung,
Fähigkeit zur Reflexion des eigenen Verhaltens sowie, besonders wichtig, die Fähigkeit, zu Erwachsenen und vor allem Gleichaltrigen
adäquate Beziehungen einzugehen. Im Jugendalter stehen zusätzlich die Bearbeitung der eigenen Biografie, Autonomie und Loslösung, Identitätsfindung und Zukunftsplanung
an.
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