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Wer kennt sie nicht, die Sätze unserer neuen Kinder: "Ich kann das nicht!" - "Ich habe noch nie etwas zu Ende gemacht!" -
"Das ist zu schwer!" - "Ich trau mich nicht, weil ich alles falsch mache!" Und schließlich: "Ich bin nichts Wert!"
Wie es scheint, eine auswegslose Situation. Wir Profis sind gefragt und wissen, dass schwaches Selbstbewusstsein in erheblichen
Maße motivationshemmend wirkt. Wenn also mit uns Menschen nichts los zu sein scheint, kann die Hinwendung zum Mitmenschen
zur Lösung des Problems führen. Die Ärmsten der Armen sind meist weit weg. Sie kritisieren nicht, sie weisen uns nicht ab,
sie sind dankbar für "Kleinigkeiten", und unsere Hilfe wirkt. Die Lage der Menschen, denen wir helfen, ist ähnlich der Situation unserer Kinder - nehmen wir einmal die materielle Not aus
dem Geschehen heraus. Die Menschen in der sogenannten dritten Welt haben den Mut verloren und sind ihrem Schicksal hoffnungslos
ausgeliefert. Unsere Idee, dass viele kleine Hände zu einer Guten Hand werden können und unsere kleine Hilfe gemeinsam zu
einer Brücke der Hilfe werden können, wird von unseren Kindern emotional aufgenommen und in kleinen Schritten in die Tat umgesetzt.
Die Vielfältigkeit der kleinen Hilfen für unseren Basar ist das ganze Jahr über so groß, dass alle ihren Platz finden können
und so spüren, dass ihr Einsatz zum Erfolg führt und wertvoll ist. Die Kinder erfahren, dass sie anderen helfen und sich dabei gut fühlen, sich für wichtig erachten und mehr und mehr wissen,
dass sie gebraucht werden. Wer anderen hilft, hilft sich selbst, wer schenkt wird zum Beschenkten.
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