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Haus Hermann-Josef Köln

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Jugendhilfe mit Herz und Hand

Leitbild
Leitbild

eine differenzierte Jugendhilfeeinrichtung im Zentrum von Köln mit den Schwerpunkten

- Ambulante Erziehungshilfen
- Teilstationäre und stationäre Jugendhilfe für Jugendliche
  ab 14 Jahren

Leitbild
Unser Leitbild basiert auf der gemeinsamen christlichen Werthaltung und orientiert sich an kontinuierlich reflektierten pädagogisch-therapeutischen Prinzipien.

Das Haus Hermann-Josef Köln nimmt sich schon seit mehreren Jahrzehnten der Betreuung und Förderung von jungen Menschen an.
Nach dem zweiten Weltkrieg waren es junge Männer, die unter dem Stadtjugendseelsorger Reinhardt Angenendt den Wiederaufbau des durch den Krieg total zerstörten Äbtissinnenhauses, Kasinostraße 3, in die Hand nahmen.
Unsere Einrichtung, die seit 30 Jahren zum Heilpädagogisch-psychotherapeutischen Zentrum Die Gute Hand mit Sitz in Kürten-Biesfeld gehört, liegt im Zentrum von Köln. Ziel unserer Arbeit ist es, durch eine familienorienterte und systemische Arbeit Familien zu stärken, kindliche Verhaltensauffälligkeiten in der Familie heilpädagogisch zu behandeln und junge Leute zu befähigen, ein möglichst eigenverantwortliches Leben zu führen.

Wir bieten folgende Leistungen an:

Ambulante Dienste
- Ambulante Erziehungshilfen
- Nachbetreuungen

Teilstationäre und stationäre Angebote
- Verselbständigungs-Jugendwohngruppen
- Intensiv-Jugendwohngruppen
- Betreute Wohngemeinschaften
- das Sozialpädagogisch Betreute Einzelwohnen
- 1 Klasse unserer Förderschule mit dem Förderschwerpunkt Emotionale
  und soziale Entwicklung

Neue Chancen für Familen mit unseren Ambulanten Erziehungshilfen
Die Ambulanten Erziehungshilfen untersützten Familien im häuslichen Umfeld, die aufgrund der Verhaltensauffälligkeiten ihrer Kinder Hilfen bei der Erziehung und Alltagsbewältigung benötigen.
Gemeinsam mit den Familien und dem Jugendamt werden bedarfsgerechte, individuelle und flexible Lösungen entwickelt.
Besondere Erfahrung besteht im Umgang mit kinder- und jugendpsychiatrischen Störungen wie z. B. Aufmerksamkeitsdefizit-Syndromen (ADHS/ADS) oder autistischen Auffälligkeiten.
Weitere Informationen finden Sie hier.

Schritt für Schritt ins Leben mit unseren teilstationären und stationären Angeboten
Unsere Erziehungshilfe verfolgt die Verselbständigung der jungen Menschen in drei Schritten:

HHJ - Schritte 1
Schritt für Schritt

  1. Leben in einer Verselbständigungs-Jugendwohngruppe oder in einer Intensiv-Jugendwohngruppe für acht oder neun Jugendliche mit pädagogischer Betreuung rund um die Uhr.
  2. Leben in einer Betreuten Wohngemeinschaft mit jeweils drei Plätzen und pädagogischer Betreuung überwiegend nachmittags und am frühen Abend.
  3. Leben in einer Einzelwohnung im Stadtgebiet und pädagogische Betreuung zu individuell vereinbarten Zeiten.


Zielgruppe
In unserem Haus werden Jugendliche ab 14 Jahren aufgenommen, die entweder kein Zuhause haben oder ihr Zuhause aufgrund von familiären Konflikten, emotionalen oder sozialen Schwierigkeiten verlassen müssen.

Jugendliche mit akuten Drogen- und Alkoholproblemen sowie besonders gewaltbereite Jugendliche nehmen wir nicht auf. Sie benötigen ein anderes pädagogisches Setting.

Ziele
Ziele

Aufnahme
In der Regel melden sich die örtlichen Jugendämter bei uns und bitten zu prüfen, ob ein Jugendlicher aufgenommen werden kann. Im Vorfeld wurde festgestellt, dass ein erzieherischer Bedarf gemäß §§ 27, 34, 35a oder 41 SGB VIII vorliegt.
Können sich die Beteiligten eine Aufnahme vorstellen, so findet ein Aufnahmegespräch statt, um sich besser kennen zu lernen und zu prüfen, ob unser Haus die geeignete Einrichtung ist.
Gerne informieren wir Jugendliche und deren Eltern, Heranwachsende, Angehörige, Beratungsstellen und andere Dienste über unsere vielfältigen und individuellen Angebote.

Ziele unserer Arbeit

... in der individuellen Entwicklung

Wir bieten den Jugendlichen und jungen Volljährigen einen pädagogischen Rahmen, in dem sie Fürsorge erfahren und gleichzeitig lernen, für sich selber zu sorgen. In einer Atmosphäre der Annahme und Wertschätzung soll es ihnen gelingen, sich mit Unterstützung erfahrener Pädagogen im Rahmen ihrer Möglichkeiten und Fähigkeiten zu entwickeln. Sie erhalten - falls erforderlich - zusätzlich heilpädagogische oder psychiatrische Behandlung und sonderpädagogischen Unterricht.

… in der schulisch-beruflichen Entwicklung
Wir ermutigen die Jugendlichen sich mit unserer Unterstützung eine schulisch-berufliche Perspektive aufzubauen. Sie werden angeleitet, gezielt zu lernen. Gegebenfalls erhalten sie zusätzlichen Förderunterricht. Der Aufbau von Konstanz im Schulbesuch und einer grundlegenden Leistungsbereitschaft und -motivation wird ebenfalls angestrebt.

… hinsichtlich der Verselbständigung
Die Jugendlichen erlernen bei uns praktische Fähigkeiten in der Haushaltsführung und der Strukturierung ihres Alltages. Sie erproben Schritt für Schritt, was für ein eigenständiges Lernen notwendig ist. Die Jugendlichen lernen zu kochen, zu hauswirtschaften und mit Geld umzugehen.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
Mehr als 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterschiedlichen Professionen arbeiten im Haus Hermann-Josef Köln. Unser Team besteht aus Erziehern, Sozialpädagogen, Heilpädagogen und Lehrern, einer Elternberaterin, zwei Diplom Psychologinnen und einem Jugendpsychiater. 

Qualitätsentwicklung
Die Arbeit mit den uns anvertrauten, jungen Menschen erfordert ein hohes Maß an Professionalität, persönlichem Engagement und reflektiertem Vorgehen. Die Qualität unserer Arbeit sichern und entwickeln wir durch

- regelmäßige Teamgespräche
- eine individuelle Erziehungsplanung
- mindestens halbjährliche Hilfeplanung im Zusammenwirken
  mit dem Jugendamt
- Konferenzen mit Schwerpunktthemen
- Klausurtage der einzelnen Teams
- Supervision
- Qualitätstage
- interne und externe Fort- und Weiterbildungen
- Evaluation der Hilfemaßnahmen

Kontakt
Kasinostraße 3 + 4
50676 Köln
Tel.: 0221 921229-0
Fax: 0221 921229-19

Leitung:
Christoph Ahlborn
Mail: c.ahlborn@die-gute-hand.de.