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Therapeutische Intensivgruppen
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Miteinander leben, heilpädagogisch fördern, schulisch begleiten, Kompetenzen aufbauen, integratives Leben und Lernen unter
einem Dach.
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Kurzbeschreibung In den Therapeutischen Intensivgruppen werden Kinder und Jugendliche vorrangig mit Kommunikationsstörungen betreut. Alltagspädagogische Betreuung, heilpädagogische Förderung, Unterricht in Kleinstklassen und intensive Familienarbeit werden
unter einem Dach durchgeführt und eng aufeinander abgestimmt. Zentrale Strukturelemente sind das integrative Konzept, die
hohe fachliche Qualität und individuell auf jedes Kind zugeschnittene Förderprogramme. Voraussetzungen für das Gelingen der
heilpädagogisch-psychotherapeutischen Förderung sind die positive Atmosphäre im Zusammenleben der Kleingruppe und die persönliche
Annahme und Wertschätzung jedes einzelnen Kindes.
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Zielgruppe Kinder im Aufnahmealter von ca. 6 - 12 Jahren bei Aufnahme mit Kommunikationsstörungen wie Autismus (insb. Asperger Syndrom),
Mutismus, rezeptiven Sprachstörungen oder Bindungsstörungen, aber auch anderen komplexen kinderpsychiatrischen Störungsbildern,
die einer intensiven Behandlungen und Betreuungen bedürfen.
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Ausschlusskriterien Kinder mit schweren körperlichen und/oder geistigen Behinderungen.
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Zugang - Hilfeplanung nach § 36 SGB VIII - Hilfe zur Erziehung gemäß § 34 oder 35a SGB VIII im Einzelfall auch nach §§ 53, 54 SGB XII - psychologische Diagnostik und/oder ein kinderpsychiatrischer Befund - Betreuungszeit von ca. 1 3 Jahren - Bereitschaft der Eltern zur Mitarbeit
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Ziele - Abbau der kommunikationsbehindernden Symptomatik - Förderung der kommunikativen, sozialen und emotionalen Fähigkeiten - Aufbau von sprachlicher und nichtsprachlicher Kommunikation - Kompensation von Entwicklungs- und Reifungsdefiziten - Abbau begleitender Verhaltensprobleme
.. in der schulischen Entwicklung - Befähigung zum schulischen Lernen und gezielte Förderung bei schulischen Defiziten - Hinführung zum regelmäßigen Schulbesuch und Aufbau einer grundlegenden Leistungsbereitschaft und -motivation - Entwicklung weiterführender schulischer Perspektiven
.. hinsichtlich des familiären Umfelds - Klärung der familialen Beziehungserwartungen und Möglichkeiten im familiären Umfeld - Begleitende Auseinandersetzung der Familie mit dem stationären Aufenthalt des Kindes - Förderung der familiären Ressourcen und Stärkung der pädagogischen Kompetenzen der Familie
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Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter In jedem Gruppenteam sind 6 pädagogische MitarbeiterInnen tätig, davon haben 3 eine heilpädagogische Ausbildung. Das Team
wird ergänzt durch SonderpädagogInnen, eine Schulheilpädagogin, eine Diplom-Psychologin sowie kinder- und jugendpsychiatrische
Fachberatung und Behandlung.
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Pädagogik/Therapie Leben und Lernen erfolgen im Rahmen einer auf den individuellen Bedarf jedes Kindes ausgerichteten Erziehungs- und Behandlungsplanung. Die heilpädagogische Arbeit ist ebenso in den Alltag integriert wie die Beschulung nach einem Ganztagsschulmodell in eigenen
Klassenräumen der jeweiligen Gruppe. Die Eltern werden aktiv einbezogen und hospitieren innerhalb des Gruppenalltags. Über die psychologische und kinderpsychiatrische Fachberatung werden verhaltenstherapeutische Vorgehensweisen geplant und
reflektiert.
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Unterricht Die Kinder besuchen innerhalb der jeweiligen Wohngruppen kleine Schulklassen unserer hauseigenen Förderschule mit dem Förderschwerpunkt Emotionale und soziale Entwicklung. In diesen Intensivklassen werden je 4 Schülerinnen und Schüler von einem Sonderpädagogen individuell betreut. Die methodische
Vielfalt und lebenspraktische Ausrichtung des Unterrichts wird durch eine Schulheilpädagogin unterstützt. Die Lehrerinnen
und Lehrer sind in das Mitarbeiterteam der Intensivgruppe integriert.
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Kontakt und Aufnahmeanfragen
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