Stiftung Die Gute Hand - Stadtspaziergang 2009

www.die-gute-hand.de
Aktuelles und Termine
Aktuelles und Termine
Mit dem Bus in die Ferien
Gehauen – geschliffen - geformt
Offene Türen
Aktion Mensch fördert Mobilität
Aktion Phantasia 2009
Stadtspaziergang 2009
Toyota unterstützt Ferienfreizeit 2009
Toyota unterstützt Ferienfreizeit 2008
Innenhofprojekt
Vernissage
Ateliereröffnung





Haus Hermann-Josef Köln

 C.C.A.A. – Und was bitte ist das denn?

Im Frühling 2009 bot Christine Schauerte, Historikerin und Stadtfüh­rerin, Jugendlichen des Hauses Her­mann-Josef Köln ehrenamtlich Stadt­spaziergänge auf den Spuren der Römer an.

Angesichts von „so viel Kultur“ zunächst etwas lustlos, aber zunehmend mit Interesse und Begeisterung machten sich jeweils acht Jugendliche auf den Weg, um Überreste der römischen Stadtmauer zu suchen, einen echten Abwasserkanal zu er­kunden und die ehema­lige Machtzentrale des Statt­halters, das Prae­torium zu besichti­gen.

Frau Schauerte traf den richti­gen Ton und wusste so an­schaulich und lebendig zu be­richten, dass man die buch­stäbliche Steck­nadel fallen hö­ren konnte:

„Vor 2.000 Jah­ren wurde die ur­sprüngliche Ubier-Siedlungam Rhein von Römern be­setzt und ge­wann bald an Geltung. Schon des­halb, weil Agrippina, Gattin des Kai­sers Claudius und Mutter des be­rüchtigten Kaisers Nero von hier stammte. Nero war übrigens der, der Mutter und Ehefrau ermorden ließ und der in dem Ruf steht, Rom ange­zündet zu haben. Agrippina sorgte dafür, dass ihr Ge­burtsort im fernen Germanien einen angemessenen Status bekam als Claudische Kolonie und Opfer­stätte (Ara) der Familie der Agrippi­nenser. Weil die Römer sehr religiös waren und viele Götter ver­ehrten, spielte auch letzteres eine wichtige Rolle.

Auf Latein ergibt das den Namen Colonia Claudia Ara Agrippinen­sium, den die Kölner später zu Colo­nia und Cöln verkürzten. “

So präsentiert, fanden die Jugendli­chen Gefallen an der historischen Seite ihrer Stadt. Weitere Spazier­gänge, wie z.B. eine Dombesichti­gung sind in Planung.

Schon jetzt danken wir Frau Schau­erte für ihr besonderes Engagement und die unterhaltsamen Führungen.

www.stadtgeschichten-koeln.de