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Arbeitsweise/Vernetzung

Parti-Helfer

Für die Ambulanten Dienste sind Meinungen, Kritik und Beschwerden der Kinder und Jugendlichen sehr wichtig. Deswegen gibt es dort bald Parti-Helfer. Sie sollen die Kinder- und Jugendlichen bei Bedarf unterstützen, ihre Meinung zu sagen und gehört zu werden. Denn „Parti“ kommt von Partizipation und bedeutet Beteiligung, Mitwirkung und Mitbestimmung. Die Parti-Helfer verstehen sich als Experten bei Sorgen und Ängsten, die sich nicht mit dem eingesetzten Familienhelfer besprechen lassen, bei Fragen zu den Kinderrechten und bei Beschwerden. So übernehmen sie eine ähnliche Funktion wie Vertrauenslehrer an Schulen.

Anhand einer Wahlliste wählen die Kinder- und Jugendlichen einen männlichen und einen weiblichen Parti-Helfer für jeweils zwei Jahre. Die Kandidaten sind Mitarbeitende der Ambulanten Dienste, die sich freiwillig aufstellen lassen. Die Wahlergebnisse werden auf der Internetseite der Stiftung Die Gute Hand bzw. der Unterseite der Ambulanten Dienste bekannt gegeben – ebenso wie die der Beschwerdemanager der Einrichtungen und Dienste, deren Aufgabe es ist, alle Beschwerden zu koordinieren.

 

Das folgende Informationsschreiben haben die von den Ambulanten Diensten betreuten Kinder und Jugendlichen zur Wahl der Parti-Helfer erhalten:

Liebe Kinder und liebe Jugendliche,

Ambulante Dienste - Parti-Helfer

für Euch und Eure Familie gibt es eine Helferin oder einen Helfer in der Stiftung Die Gute Hand, die/der Euch unterstützt. Manche Familien haben einen Familienhelfer, manche Kinder haben eine Schulbegleitung und wiederum andere haben einen Betreuungshelfer.

Alle Helfer arbeiten bei uns in Teams zusammen.

Damit Kinder und Jugendliche eine Stimme haben und richtig gehört und verstanden werden, ist uns Eure Meinung, Kritik und auch Beschwerde sehr wichtig.

Selbstverständlich könnt ihr immer Eure Meinung sagen, aber manchmal ist das nicht so einfach oder man traut sich nicht, bestimmte Dinge dem Helfer direkt zu sagen.

Deshalb können alle Kinder und Jugendlichen, die von uns betreut werden, zwei Parti-Helfer für zwei Jahre wählen. Das Wort Parti kommt von Partizipation und bedeutet Beteiligung, Mitwirkung und Mitbestimmung. Anhand einer Wahlliste werden jeweils ein männlicher und ein weiblicher Kandidat gewählt. Die gewählten Parti-Helfer verstehen sich als Experten bei Sorgen und Ängsten, die sich nicht mit dem eingesetzten Familienhelfer besprechen lassen, bei Fragen zu den Kinderrechten und bei Beschwerden. Der Parti-Helfer übernimmt eine ähnliche Funktion wie der Vertrauenslehrer an einer Schule. Die Parti-Helfer können telefonisch und schriftlich per E-Mail oder per Post erreicht werden. Die Kandidaten in der Wahlliste sind frei aufgestellte Mitarbeitende aus den Teams der Ambulanten Dienste.