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Arbeitsweise/Vernetzung

Praxisforschung

Frau mit Brille vor einem Laptop

Deshalb ist Forschung schon seit den 1970er Jahren ein fester Bestandteil in der Stiftung Die Gute Hand. Um fundiertes Wissen zu erlangen, wurden erste Erhebungen mit Listen und entsprechender Dokumentation durchgeführt. Immer deutlicher wurde der Nutzen, den eine Überprüfung auf Metaebene hat, um Handeln und Konzepte entsprechend zu entwickeln.

Wissenschaft in Theorie und Praxis

Um Effektivitäts- und Effizienzkontrolle in strukturierter und gut überlegter Form durchzuführen, wurde das Institut für Qualität in Erziehungshilfen - quer gegründet. Durch die Nähe zu der eigenen Institution und der Vernetzung mit vielen anderen Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe bietet dies innerhalb der Einrichtungen und Dienste der Stiftung Die Gute Hand die Möglichkeit, Fragestellungen der Wissenschaft mit Fragestellungen der Praxis zu verknüpfen und zu untersuchen. Auch übergreifende Forschungsprojekte werden im Institut quer durchgeführt. In gemeinsamen Qualitätszirkeln mit den teilnehmenden Projektträgern werden Fragestellungen entwickelt, für die die Mitarbeiter des Instituts quer entsprechende Methoden für die Praxis entwickeln. Anschließend werden die Ergebnisse gemeinsam ausgewertet und interpretiert. Ein wichtiges Praxiselement ist das softwaregestützte Qualitätsentwicklungssystem moses, kurz für Monitoring von Schlüsselprozessen und Ergebnisqualität zur Systematisierung von Planungsprozessen. Dessen Ansatz ist es, Techniken wie Zielplanung, Diagnostik, Dokumentation und Methoden wie institutionalisierter Evaluation (Monitoring) und computergestützter Informationserfassung mit der Software Timeline, zur Planung und Steuerung des Hilfeprozesses zu verknüpfen. 

Workshops und Schulungen

Um Forschung und Ergebnisse direkt in die Praxis zu transportieren, bietet das Institut quer zudem unterschiedliche Workshops und Schulungen für Fachkräfte aus der Kinder- und Jugendhilfe an.