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Behandelte Störungsbilder

Emotionale Störungen und Sozialstörungen

Emotionale Störungen äußern sich dadurch, dass das Kind bzw. der Jugendliche vermehrt Angst erlebt und/oder Stimmungsschwankungen hat mit vermehrten Gefühlen von Traurigkeit, Antriebslosigkeit, Konzentrationsschwierigkeiten und Schlafstörungen.

2 bis 10 Prozent aller Kinder und Jugendlichen leiden unter Angststörungen und 5 bis 10 Prozent unter depressiven Störungen. Als Ursachen sind genetische Ursachen zu berücksichtigen. Angststörungen sowie depressive Störungen kommen familiär gehäuft vor. Darüber hinaus können schwierige familiäre Verhältnisse, Schulschwierigkeiten sowie Probleme mit Gleichaltrigen sowohl zu Angststörungen als auch zu depressiven Störungen führen. Es kann in der Folge zu Ängsten, bezogen auf einen einzelnen Auslöser, aber auch zu Ängsten bezogen auf übergreifende Themen kommen. Es können Trennungsängste sowie soziale Ängste im Umgang mit Gleichaltrigen auftreten.

Die Behandlung sollte umfassen eine ausführliche Aufklärung des betroffenen Kindes, bzw. Jugendlichen sowie der wichtigen Bezugspersonen, eine verhaltenstherapeutische Psychotherapie, eine heilpädagogische Behandlung sowie ein entsprechend pädagogischer Umgang im Alltag des Kindes, bzw. des Jugendlichen. Gegebenenfalls kann eine unterstützende medikamentöse Behandlung sinnvoll sein.