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Aktuelles

Aktuelles aus der Schule

Damit Sie mit verfolgen können, welche besonderen Projekte wir durchführen, welchen Besuch wir bekommen, welche Feste wir feiern und noch vieles mehr, möchten wir Sie einladen, in der Rubrik Aktuelles aus der Schule zu stöbern.

Wir hoffen, Ihnen damit einen besseren Einblick in unsere pädagogische Arbeit mit den uns anvertrauten Kindern geben zu können.

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Alle greifen zu beim EU-Schulobstprogramm NRW 

Gesunde Frühstückspause in der Förderschule Die Gute Hand

Kinder bei der Obst- und GemüsepauseSeit dem Schuljahr 2013/14 nimmt die Förderschule Die Gute Hand am Standort Kürten-Biesfeld am EU-Schulobst- und -gemüse-Programm NRW teil. Dieses Programm des Landes Nordrhein-Westfalen in Zusammenarbeit mit der Europäischen Union ermöglicht die kostenlose Lieferung von frischem Obst und Gemüse an teilnehmende Grund- und Förderschulen in NRW und trägt so zur gesunden Ernährung der Schülerinnen und Schüler bei. Ein Lebensmittelmarkt aus Kürten-Eichhof hat sich freundlicherweise bereit erklärt, mit uns zusammenzuarbeiten und unsere Klassen 1 - 6 regelmäßig mit Obst und Gemüse zu versorgen.

Die gesunde Obst- und Gemüsepause ist jetzt ein fester Bestandteil des Schulalltags. Hier steht aber nicht nur die Versorgung der Schülerinnen und Schüler mit Vitaminen im Mittelpunkt. Es werden auch verschiedene Zubereitungsarten des Obstes gezeigt und eingeübt. So gibt es manchmal Apfelpfannkuchen, Obstsalat, Smoothies u. v .m. Langeweile kommt so bei der gesunden Ernährung nicht auf. Nicht zu vernachlässigen ist auch der Aspekt, dass man es sich miteinander schön macht, spricht und lacht.

Unser Fazit: Das wollen wir weitermachen!

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Internet und Smartphone  -  Risiken und Stolpersteine

Elternabend Medienwelten für die Eltern externer Schüler der Förderschule Die Gute Hand

Da die rasante technische Entwicklung der digitalen Medien und ihre Nutzung durch Kinder viele Fragen aufwerfen, kam die Idee zwischen der Förderschule Die Gute Hand und den Heilpädagogischen Tagesgruppen des Heilpädagogischen Kinderdorfs Biesfeld auf, einen entsprechenden Elternabend für die Eltern externer Schüler anzubieten. Durch die „Initiative Eltern + Medien“ der Landesanstalt für Medien NRW und dem Grimme-Institut, gab es die Möglichkeit, einen Elternabend mit einem medienpädagogisch qualifizierten Referenten durchzuführen.

Über zwei Stunden zeigte der Medienpädagoge Thomas Welsch Risiken und Stolpersteine bei der Nutzung des Internets und von Smartphones. Gleichzeitig gab es praxisnahe Anregungen, wie Kinder unterstützt werden können, möglichst kompetent mit diesen Medien umzugehen. Die Möglichkeit, gezielte Fragen zu stellen und umfangreiche Informationsmaterialien rundeten einen gelungenen und äußerst informativen Abend ab. Die teilnehmenden Eltern bekamen so die Möglichkeit, ihren elterlichen Blick in Bezug auf die Mediennutzung durch ihre Kinder zu schärfen.

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Vorlesetag 2013 mit Kerstin Gier

Bundesweiter Vorlesetag

Der Vorlesetag jedes Jahr im November ist in der Förderschule Die Gute Hand zur festen Einrichtung geworden - ebenso wie die Vorlesepaten, Autorin Kerstin Gier und MdL Rainer Deppe. An je einem Vormittag lesen sie den Schülern aus ausgewählten Büchern vor. Während Kerstin Gier den Jüngsten vorliest, ist Rainer Deppe für die älteren Schüler zuständig.

Kerstin Giers Tipps, um Kindern Lesen schmackhaft zu machen: "Manchmal höre ich an der spannendsten Stelle auf, damit sie Lust bekommen, das Buch selber zu Ende zu lesen." Außerdem, so die Erfolgsautorin aus der Nähe von Bergisch Gladbach, suche sie meistens lustige Passagen aus, damit sie "die Kinder zum Lachen bringen" könne.

Kerstin Gier weiß, wovon sie spricht: Seit vielen Jahren ist sie Vorlesepatin beim Bundesweiten Vorlesetag in der Förderschule Die Gute Hand. "Für mich ist der Vorlesetag immer wunderbar - die Kinder sind aufmerksam, lebendig und interessiert. Es macht großen Spaß, sie zum Lachen zu bringen und mit ihnen zu reden", erklärt Kerstin Gier. Durch ein dreimonatiges Praktikum während ihres Pädagogik-Studiums kennt sie die Förderschule Die Gute Hand übrigens schon lange. "Die Schulbibliothek ist so liebevoll eingerichtet und bestückt, wie man es in Schulen nur selten sieht. Es ist eine Freude, sich dort umzuschauen."

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Vom Fällen bis zur Abrechnung

Weihnachtsbaumverkauf 2013

Seit über 15 Jahren verkaufen Schüler der Förderschule Die Gute Hand im Dezember Weihnachtsbäume im Dorfzentrum von Biesfeld. Traditionell machen das wir Schüler der Förderschule Die Gute Hand, Außenstelle Köln zusammen mit Schülern der Therapeutischen Intensivgruppe 2 des Heilpädagogischen Kinderdorfs Biesfeld.

Die Planungen fangen schon im Oktober an. Im November fahren dann drei bis vier Jugendliche mit einem ihrer Lehrer aus Köln für drei Tage ins Sauerland. Wir helfen dann bei der Ernte der Weihnachtsbäume. Während die Bäume mit Motorsägen geschlagen werden, müssen wir Schüler die Bäume zu Sammelpunkten schleppen. Dort werden die Bäume mit Netzmaschinen verpackt und dann auf Anhängern von Traktoren zum Hof abtransportiert. Die Plantagen liegen im ganzen Hochsauerland verteilt. Die Arbeit ist anstrengend und es ist meist nass und kalt, oft liegt auch schon Schnee. Wenn wir im Sauerland sind, nehmen wir die aktuelle Preisliste mit. Wir Kölner Schüler überlegen, wenn wir wieder in Köln sind, wie viele Bäume wir bestellen und ob wir die Preise erhöhen müssen. 

Um den 10. Dezember herum bauen wir den Verkaufsstand auf dem Parkplatz der Metzgerei Dahl auf. Dabei helfen uns immer die Haustechniker des Heilpädagogischen Kinderdorfs Biesfeld. Die Bauzäune für den Stand bekommen wir immer von der Baumaschinenfirma  Klein in Biesfeld geliehen. Wenn der Stand fertig ist, werden die Weihnachtsbäume mit einem riesigen Sattelschlepper geliefert. Unser Stand ist immer bis zum 23.12. in der Zeit von 11.00 bis 17.00 Uhr geöffnet. Beim Verkaufen wechseln wir aus Köln uns immer mit den Schülern aus Biesfeld ab. Aber jeder von uns muss auch schon mal samstags und sonntags verkaufen. Wenn wir den Stand abends zumachen, müssen wir immer noch hoch ins Kinderdorf und die Kassenabrechnung machen. Jeder Schüler von uns hat ein eigenes Kassenbuch und lernt, wie und was man da eintragen muss.

Nach den Weihnachtsferien machen wir eine Gesamtbilanz: Wir rechnen aus, wie viel wir insgesamt eingenommen haben und welche Ausgaben wir hatten. Wenn wir die Rechnung für die Bäume bezahlt haben, teilen wir uns den Gewinn mit der Therapeutischen Intensivgruppe 2. Von diesem Geld macht unsere Kölner Klasse immer eine Klassenfahrt zum Skifahren. Auch die Therapeutische Intensivgruppe 2 fährt davon in eine Skifreizeit.

Schüler der Förderschule Die Gute Hand, Außenstelle Haus Hermann-Josef Köln

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Schulabschluss in der Förderschule Die Gute Hand am 20. Juni 2014

Endlich geschafft! 2014 haben zwölf Jugendliche den Schulabschluss in der Förderschule Die gute Hand erworben. Mit einer kleinen Feier wurde diese Leistung gewürdigt und anschließend wurden die Zeugnisse überreicht. Die Schülerinnen und Schüler werden im August in verschiedenen Bereichen ihre berufliche Förderung oder Ausbildung aufnehmen. Ausnahmslos freuen sich alle auf ihren neuen Lebensabschnitt.

Sonja Gultom, Lehrerin an der Förderschule

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Besuch aus Brasilien

Am 20. Juni 2014 bekamen wir in der Förderschule Die Gute Hand, Außenstelle Haus Nazareth Leverkusen, Besuch von zwei Sozialarbeitern aus Brasilien, die von zwei Mitarbeitenden der Don Bosco Mission aus Bonn begleitet wurden. Die beiden Sozialarbeiter besuchten während der Fußball WM zwei Wochen lang Schulen in ganz Deutschland. Sie wollten mit ihrem Besuch den Schülerinnen und Schülern die Lebenswelt brasilianischer Kinder und Jugendlicher näher bringen und mit ihren Erfahrungsberichten eine Brücke zwischen den Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen in Deutschland und Brasilien schlagen.

Wir hatten uns im Internet bei „DON BOSCO macht Schule“ für den Besuch der brasilianischen Sozialarbeiter an unserer Schule beworben und hatten Glück, denn die Förderschule Die Gute Hand wurde unter vielen hundert Anfragen ausgewählt. Im Vorfeld der Fußball WM 2014 in Brasilien haben sich die Schüler im Sachunterricht mit den Themen „das Land Brasilien“ und „die Favelakinder in Brasilien“ beschäftigt, Informationen gesammelt und portugiesische Vokabeln gelernt, sodass sie die Gäste mit einem freundlichen „bom dia“ begrüßen konnten. In der ersten Stunde stand für uns Sport auf dem Stundenplan, daher haben wir unseren Besuch in die Turnhalle eingeladen und haben dort eine kleine Einführung in die Tänze Capoeira und Samba erhalten. Wir haben nicht nur getanzt, sondern auch zusammen musiziert und auf den Congas einen Capoeira-Rhythmus gelernt.

Zum Schluss bildete die Freitagsfeier einen schönen Abschlussrahmen für unseren Besuch. Alle Fragen der Schüler, die sich aus dem Unterricht – aber auch spontan durch den Bildvortrag ergaben – konnten gestellt werden und wurden ausführlich beantwortet. Die Schüler waren sehr gute Zuhörer und bekundeten durch ihre aktive Beteiligung Neugierde und ein sehr großes Interesse an unserem Besuch. Wir haben an diesem Tag sehr viel über das Leben in den Favelas und die brasilianische Kultur erfahren und gelernt.  

Ingrid Leukers-Bölicke, Lehrerin an der Förderschule Die Gute Hand, Außenstelle Haus Nazareth Leverkusen