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Einrichtungen und Dienste

Unterricht in Intensiv- und Stammschulklassen

Der Unterricht in der Förderschule Die Gute Hand findet nach folgenden Prinzipien statt:

  • Klassenlehrerprinzip im Primarstufenbereich
  • Klassen- und Fachlehrerprinzip im Sekundarstufenbereich  
  • Einzelförderung und Kleingruppenförderung
  • Ganztagsunterricht und Klassenlehrerprinzip in den Intensivklassen     

Intensivschulklassen

In den jahrgangsübergreifenden Intensivklassen werden Kinder mit besonders schweren Kommunikationsbeeinträchtigungen und Verhaltensstörungen in sehr kleinen Lerngruppen unterrichtet.

In den jahrgangsübergreifenden Intensivklassen werden Kinder mit besonders schweren Kommunikationsbeeinträchtigungen und Verhaltensstörungen in sehr kleinen Lerngruppen unterrichtet. Die Schüler werden im Rahmen einer intensiven Förderung nach § 10 der Verordnungen zum Sonderpädagogischen Förderbedarf mit einem Lehrer- Schülerverhältnis von 1: 4,2 unterrichtet.  Dieser Unterricht erfolgt im Rahmen von Ganztagsunterricht und in enger räumlicher und konzeptioneller Verbindung zum stationären intensivtherapeutischen Wohnbereich. Ziel dieser schulischen Förderung ist der Aufbau eines angemessenen Sozial- und Arbeitsverhaltens, die Vermittlung grundlegender Kulturtechniken und Sacherfahrungen und die Stabilisierung des oft verzerrten Selbstbildes.

Das Konzept der Intensivklassen wird in hoher personeller Besetzung durch Sonderschullehrer und Schulheilpädagogen an den Standorten in Kürten (4 Intensivklassen), Leverkusen (zurzeit. 5 Intensivklassen) und Köln (1 Intensivklasse) umgesetzt.
Schulisches Ziel dieser Förderung in den Intensivklassen ist die Eingliederung in den Stammschulbereich unserer Schule.

Stammschulklassen

In der Stammschule werden in 7 Klassen Kinder und Jugendliche mit Beeinträchtigungen in den Bereichen Kommunikation, Sozialverhalten und Lernen gefördert.

In der Orientierung an den Lehrplänen der Grund- und Hauptschule versteht sich unsere Schule als eine Durchgangsschule, in der die Schüler mit einer durchschnittlichen Verweildauer von drei Jahren auf ihre weitere Schullaufbahn in Regel- oder Förderschulen des Standortes oder des Heimatortes vorbereitet werden.

Die individuelle Förderung der schulischen Entwicklung wird im Rahmen innerer (Primarbereich) und äußerer (Sekundarbereich) Differenzierung umgesetzt. In der Verbindung von kognitiver und sozial-emotionaler Förderung soll eine angemessene Lern- und Leistungsbereitschaft, ein altersentsprechendes Arbeits- und Sozialverhalten und ein Interesse an schulischen unterrichtsfachlichen Lerninhalten geweckt und stabilisiert werden.