Stiftung Die Gute Hand

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Jahresbericht der Stiftung Die Gute Hand 2016

Tradition und Wandel

ein Kernsatz unseres Leitbildes lautet: Wir eröffnen neue Perspektiven. Diesem Anspruch gerecht zu werden ist nicht immer leicht und es erfordert oftmals große Anstrengungen, den Weg gemeinsam mit den uns anvertrauten Klienten zu gehen. Umso schöner ist es dann, wenn man von Zeit zu Zeit innehält, am Wegesrand stehen bleibt und schaut, wieviel des Weges man doch schon gemeinsam geschafft hat. Aus diesem Grund freue ich mich auch außerordentlich Ihnen unseren Jahresbericht 2016 präsentieren zu dürfen.

Vieles hat sich in unseren Einrichtungen und Diensten im vergangenen Jahr bewegt und verändert. Haben wir im letzten Jahresbericht noch die Betreuung einer Notunterkunft in Frechen-Königsdorf durch Mitarbeitende der Ambulanten Dienste vorgestellt, so konnten wir im vergangenen Jahr das Angebot weiter professionalisieren und in neugewonnen Räumlichkeiten im Zentrum von Köln ein Verselbstständigungsangebot aufbauen, welches gute Entwicklungsmöglichkeiten für die jungen Männer mit Fluchterfahrung bietet. Inzwischen sind alle in geeigneten Schulformen und Ausbildungsgängen eingebunden und im Leben in Deutschland angekommen, worauf wir auch ein wenig stolz sind. Dabei haben wir neben sehr engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auch sehr viel Unterstützung durch verschiedene Kooperationspartner, nicht zuletzt auch dem Jugendamt, erfahren.

Neue Perspektiven zu eröffnen bedeutet aber auch, dass wir den jungen Menschen mit spezifischen Störungen mit größtmöglicher Fachlichkeit zur Seite stehen. Hier nimmt die Autismus-Spektrum-Störung immer noch eine besondere Rolle in unseren Einrichtungen und Diensten ein. Deshalb wagen wir auch im Fachartikel „25 Jahre Wohnverbund Haus Agathaberg – Rückblick auf die Entwicklung einer Spezialeinrichtung für Menschen mit einer Diagnose aus dem Autismus-Spektrum“ einen Blick zurück und schauen, was sich in diesem Bereich getan hat. Ebenso möchten wir aber auch zeigen, wie spezialisiert die Förderung von jungen Menschen mit einer Autismus-Spektrum-Störung im Bereich der schulischen Bildung am Beispiel, „Unterstützung von Schülerinnen und Schülern mit ASS bei der Flex NRW“ aussehen kann.

Nicht zuletzt benötigt die Stiftung für diese vielen Herausforderungen geeignete Fachkräfte. Es wird zunehmend deutlich, dass wir als Flächeneinrichtung ein klares Stadt-Land-Gefälle bei Bewerbungseingängen verzeichnen. Um auch in Zukunft in unseren ländlich gelegenen Einrichtungen und Diensten immer ausreichend qualifiziertes Personal vorzuhalten, bedarf es eines guten und überlegten Personalkonzeptes sowie weitreichender Kooperationen mit Bildungsträgern. Auch hier haben wir im vergangen Jahr zahlreiche Kontakte neu geknüpft und bestehende Kooperationen gefestigt.

Liebe Leserinnen und Leser, wir wünschen Ihnen beim Durchstöbern unseres Jahresberichtes viel Spaß und freuen uns über Rückmeldungen und konstruktive Anregungen.

Im Namen des Vorstandes der Stiftung Die Gute Hand

Markus Schäfer
Vorstandsvorsitzender und Pädagogische Leitung

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Jahresbericht der Stiftung Die Gute Hand: Tradition und Wandel

Jahresbericht der Stiftung Die Gute Hand - Generalisierung versus Spezialisierung

Jahresbericht der Stiftung Die Gute Hand 2014: Flexibel auf Herausforderungen reagieren

Jahresbericht der Stiftung Die Gute Hand 2013: Von der Partizipation zur Selbstwirksamkeit