Stiftung Die Gute Hand

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Jahresbericht der Stiftung Die Gute Hand 2017

Werte leben im digitalen Zeitalter

„Zwischen Freiräumen, Familie, Ganztagsschule und virtuellen Welten – Persönlichkeitsentwicklung und Bildungsanspruch im Jugendalter“ so lautete der Titel des im Februar 2017 erschienenen 15. Jugendberichtes des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Im Fokus des Berichtes stehen die altersspezifischen Entwicklungsherausforderungen in der Lebensphase von Kindern und Jugendlichen nach der Altersspanne der Grundschule.

Dabei lassen sich insbesondere drei Kernwörter formulieren bezüglich der gegenwärtigen Herausforderungen im Umgang mit den Lebenswelten der Jugendlichen: Qualifizierung, Verselbstständigung und Selbstpositionierung.

Vor dem Hintergrund einer komplexen und pluralistischen „Wertegesellschaft“ bedeutet dies für uns als Stiftung Die Gute Hand eine besondere Herausforderung. Junge Menschen in einer mitunter nicht leicht zu erfassenden Umwelt zu begleiten und stark zu machen ist dabei das Gebot der Stunde.

Hierbei liegt unser besonderes Augenmerk darauf, die jungen Menschen trotz mancher persönlichen Einschränkung durch familiäre oder persönliche Dispositionen bestmöglich mit hoher Fachlichkeit und Engagement zu begleiten.

Umso mehr freut es uns, dass wir unsere am Bedarf der jungen Menschen ausgerichteten Angebote entsprechend erweitern und qualifizieren konnten. In Köln konnten wir nach langer und intensiver Vorbereitungszeit unser Angebot eines integrativen Wohnprojektes für 26 junge Menschen mit und ohne Fluchterfahrung in den neu geschaffenen Räumlichkeiten des ehemaligen Klarissenklosters eröffnen. Bei der feierlichen Einweihung durch Rainer Maria Kardinal Woelki wurde zudem die Bedeutung der Arbeit vor dem Hintergrund der Integration von Geflüchteten in unserer Gesellschaft besonders hervorgehoben.

Weitere Höhepunkte stellten für uns auch in diesem Jahr die absolvierten Schulausbildungen und -abschlüsse dar. In unserer Förderschule Die Gute Hand erhielten insgesamt 18 Schülerinnen und Schüler ihre Abschlusszeugnisse. Für den Bereich der Flex-Fernschule NRW konnten wir die erreichten Abschlüsse im Vergleich zum Vorjahr sogar noch ausbauen. Hier erhielten insgesamt 25 Schülerinnen und Schüler einen Hauptschulabschluss und sechs Schülerinnen und Schüler einen Realschulabschluss. Im Sinne der Forderungen des 15. Jugendberichtes sind wir damit sicher, auf dem richtigen Weg zu sein.

Im Namen des Vorstandes der Stiftung Die Gute Hand

Markus Schäfer,
Vorstandsvorsitzender und
Pädagogische Leitung

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Jahresbericht der Stiftung Die Gute Hand 2017: Werte leben im digitalen Zeitalter

Jahresbericht der Stiftung Die Gute Hand 2016: Tradition und Wandel

Jahresbericht der Stiftung Die Gute Hand 2015: Generalisierung versus Spezialisierung

Jahresbericht der Stiftung Die Gute Hand 2014: Flexibel auf Herausforderungen reagieren